Speed Reading – wie funktioniert’s?

Der Bestseller „Schneller lesen – besser verstehen“, zusammengefasst
von Co-Autor Friedrich Hasse…mit Speed Reading-Tipps, die nicht im Buch stehen!

Wenn Du Speed Reading intensiv und “live” mit uns trainieren möchtest – hier die nächsten Termine:


Einen der besten und leichtesten Speed Reading-Tipps gleich vorab: Schneller lesen hilft ungemein, wenn Du Dich nicht gut konzentrieren kannst – wenn Deine Gedanken ständig abschweifen. Warum? Weil Du beim normalen, langsamen Lesen (meist 200-250 Wörter pro Minute) schlichtweg nicht genügend ausgelastet bist. Das Gehirn hat zu viel freie Kapazität und kann sich dann mit 1.000 anderen Dingen beschäftigen: Was muss ich sonst noch erledigen? Was gibt’s zum Mittagessen? Was mache ich heute Abend?

tortendiagramm

Logische Konsequenz: Lies‘ schneller! Probier‘ erstmal „irgendwie“, schneller durch den Text zu gehen, also Deinem Gehirn mehr „Futter“ zu geben. Du wirst merken, dass Du automatisch mehr bei der Sache, also beim Text, bleibst. Für das „Fine-Tuning“ lies‘  jetzt den restlichen Beitrag…

1. Die Geschichte von Speed Reading

Frühe Forschungen zum schnellen Lesen fanden schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt. Grund war – schon damals – eine Informationsexplosion, die mit normalem Lesetempo nicht mehr bewältigt werden konnte.

Die ersten Speed Reading-Kurse in den 1920er Jahren schöpften aus einer eher unerwarteten Quelle – der britischen Air Force. Im Ersten Weltkrieg stellte man nämlich fest, dass viele Piloten unfähig waren, „im Eifer des Gefechts“ zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Die Psychologen und Ausbilder der Royal Air Force setzten alles daran, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Ein Spezialteam von Militärexperten entwickelte zu diesem Zweck das sogenannte „Tachistoskop“: Es handelte sich um eine recht simple optische Vorrichtung, die für eine variable, sehr kurze Zeitdauer Bilder aufblitzen ließ, nämlich Silhouetten von Militärflugzeugen. Bilder eigener und feindlicher Maschinen wurden abwechselnd zunächst fünf Sekunden lang eingeblendet; dann verkürzte man diese Zeitdauer schrittweise und verkleinerte die Bildgröße.

Die Ergebnisse waren überraschend. Man fand heraus, dass eine durchschnittliche Person mit etwas Tachistoskop-Training winzige optische Eindrücke von Flugzeugen oder Flugzeugteilen unterscheiden konnte, die bloß eine fünfhundertstel Sekunde lang angezeigt wurden.

Die Erkenntnis, dass die Wahrnehmungsfähigkeit unserer Augen offenbar erheblich unterschätzt worden war, konnte nach dem Krieg für sinnvolle, zivile Zwecke genutzt werden – beim Lesen. Mit exakt derselben Apparatur wurde zunächst ein einzelnes Wort für fünf Sekunden eingeblendet; nach und nach wurden es bis zu vier Wörter in einer fünfhundertstel Sekunde.

Daraufhin entstanden die ersten Speed Reading-Kurse, in denen fast ausschließlich mit dem Tachistoskop trainiert wurde. Die meisten Teilnehmer erzielten so tatsächlich eine Verdopplung ihres Lesetempos von durchschnittlich 200 Wörter pro Minute (WpM) auf durchschnittlich 400 WpM.

Unglücklicherweise fielen sehr viele Teilnehmer dieser Kurse kurz danach jedoch wieder auf ihr altes Niveau zurück. Der naheliegende Grund war, dass bei den tachistoskopischen Übungen das Auge stets im Ruhezustand verblieb. Beim „echten“ Lesen muss sich das Auge hingegen bewegen.

Die offensichtlich paradoxe Situation, die es dem Auge einerseits abverlangt, sich zu bewegen und andererseits stillzustehen, wird dadurch aufgelöst, dass beides nacheinander erfolgt. Das Auge hält einen kurzen Moment an, um eine Wortgruppe aufzunehmen – um sich dann zur nächsten fortzubewegen.

Der Schwerpunkt eines effektiven Speed Reading-Trainings sollte daher nicht einfach darin liegen, einzelne Wörter in einer extrem schnellen Geschwindigkeit wahrzunehmen. Stattdessen sollten große Blicksprünge trainiert werden, bei denen Wortgruppen als Ganzes aufgenommen werden.

Genau darauf beruht der langfristige Effekt des in den 1960er Jahren in Australien entwickelten Improved Reading-Ansatzes: Der Leseprozess wird in seiner Gesamtheit trainiert – angefangen von der Vorausschau (s.u.) bis zur Wahl des richtigen Lesetempos; im Vordergrund steht dabei die Erfassung vollständiger Sinneinheiten („Chunks“) bei jedem einzelnen Blickstopp. Speed Reading muss eben nicht bloß „Mut zur Lücke“ heißen – und schon gar nicht besinnungsloser „Tempofetischismus“!

2. Adlerblick voraus:
Speed Reading beginnt „ganz oben“

Lass‘ Dich nicht gleich von den Details einwickeln, betrachte den Text erstmal „von oben“: Willst Du ihn überhaupt lesen? Vielleicht genügt schon ein Teil davon? Eventuell interessieren Dich nur die Grundgedanken? Oder Du benötigst bloß eine einzige Information? Vor allen Dingen: Springe nicht einfach ins kalte Wasser. Mach‘ Dein Gehirn erstmal „warm“ – stimme Dich auf den Text ein, bevor Du anfängst zu lesen.

fliegender Adler

Wir nennen dieses „Warmlaufen“ Vorausschau (engl. „Preview“). Schneller lesen kann nur mit dem richtigen Tempo und der richtigen Haltung funktionieren. Dazu müssen wir vorab wissen, woran wir sind. Mach‘ Dir Gedanken über die Überschrift, als wärst Du ein Detektiv, der einen Fall zu lösen hat. Blättere den Text Seite für Seite durch, aber ohne wirklich zu lesen. Achte bloß auf alles, was Dich spontan „anspringt“: Kapitelüberschriften, Fettdruck, Bilder, auffällige Wörter, Abkürzungen usw. Sammle alle Vorab-Infos in Ruhe und lass‘ sie auf Dich wirken. Versuche, Dir einen Reim draus zu machen. Achte auf Logik, Textaufbau und Absicht des Autors. Vor allem überleg‘ Dir, ob wirklich alles wichtig ist, wie tief Du hier einsteigen oder was genau Du wissen willst. Ungefähr so, wie ein Gast im Wirtshaus genüsslich-entspannt die Speisekarte studiert. Beim Speed Reading nimmst Du die Zügel selbst in die Hand anstatt einen Text bloß pflichtschuldig abzuarbeiten!

Starte die Vorausschau am besten von hinten. Wirf‘ zuerst einen Blick auf die Zusammenfassung am Ende. Falls es keine gibt, schaue Dir die Anfänge der letzten Absätze an und achte auf Formulierungen wie: „Als Ergebnis halten wir fest, …“ oder „Zusammenfassend heben wir hervor, …“. Wenn Du vorab weißt, „wo der Hase läuft“, hast Du mehr von der anschließenden chronologischen Vorausschau auf den gesamten Text. Weitere Infos bleiben besser haften, und es macht mehr Spaß.

Mein extra Speed Reading-Tipp für Dich:

Eine Vorausschau hat etwas Entspannt-Spielerisches – und geht schnell. Damit ist sie perfekt geeignet für Momente, in denen Du eigentlich gar keine Lust mehr hast.

Kurz vor der Mittagspause drei Minuten lang den Text vorausschauen, den Dir der Chef schon heute früh rausgelegt hat. Und der Dich eigentlich gar nicht interessiert. Nach der Vorausschau weißt Du schon ein bisschen Bescheid. Wenn Du dem Chef beim Mittag begegnest, kannst Du schon mal zwei, drei kluge Worte dazu sagen. Und vielleicht hast Du doch ein paar interessante Stellen entdeckt, die Dich neugierig aufs Lesen machen…

Einfach mal anfangen, mit einer kleinen Teilaufgabe – das ist ein wichtiges Prinzip im Zeitmanagement und gut gegen „Prokrastinieren“ (ständiges Aufschieben). Perfekt umsetzbar mit der Vorausschau! Speed Reading löst so manches Problem im Leben…

Nach der Vorausschau entscheidest Du, was Du mit dem Text machst. Vielleicht genügen Dir die bei der Vorausschau „abgesahnten“ Infos schon? Dann bist Du schnell fertig!

Aber Speed Reading bietet noch viel mehr Möglichkeiten!

Speed Reading heißt: Das passende Lese-Werkzeug einsetzen

Nach der Vorausschau weißt Du mehr über Ihre Ziele und Wünsche… Wie kannst Du jetzt schneller lesen?

Nadel im Heuhaufen

Du suchst vielleicht bloß die „Nadel im Heuhaufen“– eine klitzekleine Information (Name, Wort, Zahl), die sich irgendwo im Textwust versteckt? Nun, online ist das kein Problem („ctrl“ + „f“) … aber wenn der Text nun mal auf Papier vorliegt?

3. Scanning: die Nadel im Heuhaufen finden

Unsere Speed Reading-Lösung dafür lautet Scanning – Dein leistungsstarker Speed Reading-Magnet für einen großen Texthaufen. Wie funktioniert’s? Du visualisierst die gesuchte Information (ein Wort oder mehrere Wörter) mit geschlossenen Augen, prägst sie Dir gut ein und schaust dann in großen Blöcken grob über den gesamten Text hinweg. Jetzt brauchst Du bloß abzuwarten, bis sie Dir in die Augen springt…

Andere Situation: Der Text ist doch ziemlich interessant…aber auch nicht soo sehr, dass Du alle Details wissen willst. Die Hauptgedanken aber schon, und zwar schnell!

Da haben wir gleich zwei Speed Reading-Techniken für Dich parat – Skimming und Paragraphing. Das eine hat mit schnellen Augenbewegungen zu tun, das andere mehr mit „Mut zur Lücke“. Mit beidem kannst Du Kommilitonen oder Kollegen leicht beeindrucken, wenn es darum geht, in kürzester Zeit einfach das Wichtigste vom Text mitzubekommen.

4. Skimming: „Wortgruppen fressen“

pacman

Kennst Du noch Pacman? Eine gelbe, angeschnittene Kugel frisst sich in rasender Geschwindigkeit durch labyrinthische Zeilengänge mit kleinen Punkten – dabei werden alle Punkte auf Deinem Weg mitgenommen; zwischendurch gibt es Bonus-Punkte, die Dir extra viel Gewinn einfahren. Ungefähr so machst Du das auch beim Skimming: Du „frisst“ Dich vollständig durch alle Zeilen (von links nach rechts natürlich), nimmst dabei aber nur die „Bonuspunkte“ auf, nämlich die wichtigsten Gedanken des Textes; die Details ignorierst Du. So kannst Du viel schneller lesen, ohne zu befürchten, etwas Wichtiges zu verpassen. Speed Reading ist mehr als bloß „Mut zur Lücke“!

Was brauchst Du fürs Skimming? Vor allem blitzschnelle und detailgenaue Augenbewegungen (ohne in der Zeile zu verrutschen) – sowie den Mut, Deine „Komfortzone“ zu verlassen. Im Improved Reading-Kurs verwenden wir dafür den sogenannten „Rate Controller“, ein Gerät, das eigens dafür entwickelt wurde, Augenbeweglichkeit und Fixierungsgenauigkeit beim Speed Reading zu trainieren.

Rate Controller in Aktion
Patentierter Rate Controller für schnelle, vollständige und detailgenaue Fixierungen; auch im Speed Reading Online-Kurs als elektronische Anwendung verfügbar. [Autor: Improved Reading]

Mein extra Speed Reading-Tipp für Dich:

Nutze bereits bekannte, z.B. kürzlich gelesene Texte, um die Skimming-Technik zu trainieren. Vorschlag: Wenn Du etwa in einem Roman an einer bestimmten Stelle weiterliest, setze nicht genau an dort ein, wo Du vorher aufgehört hast, sondern z.B. eine Seite früher. Diese Seite, die Du schon kennst, kannst Du jetzt ungehindert „auf High Speed“ lesen, indem Du Deine Blickgeschwindigkeit voll ausreizt (achte darauf, nichts auszulassen und Dich auf die Hauptgedanken zu konzentrieren). Doppelter Nutzen für Dich: Zum einen trainierst Du Deine Blickdynamik – zentrale Voraussetzung fürs Speed Reading –, zum anderen wiederholst Du kurz, was Du das letzte Mal gelesen hast und findest schneller in die Story hinein. „Verlieren“ kannst Du nichts, also wirst Du hier deutlich schneller sein als bei unbekannten Texten.

5. Paragraphing: „auf großem Fuße leben“

Die zweite Speed Reading-Strategie für das schnelle Erfassen der Hauptgedanken heißt Paragraphing (zu Deutsch: „Absatzspringen“). Im Unterschied zum Skimming wird der Text dabei gerade nicht vollständig erfasst, sondern lückenhaft – nach einem bestimmten System. Hauptakzent ist das Weglassen, weniger die Blickdynamik.

So wird’s gemacht – ganz einfach: Du liest den ersten und (gleich danach) den letzten Absatz komplett. Von allen dazwischenliegenden Absätzen liest Du immer nur den ersten Satz. Mit hoher Wahrscheinlichkeit findest Du nämlich genau dort den jeweiligen Hauptgedanken, zumindest bei Sachtexten. Das glaubst Du nicht? Probier’s einfach aus, und zwar am besten bei weniger wichtigen Texten, da hast Du wiederum „nichts zu verlieren“. Gut geeignet sind längere Texte, die Du früher vielleicht gar nicht gelesen hättest, weil Dir die Zeit fehlte. Beobachte, wie viele Inhalte Du dank dieser Weglass-Technik jetzt doch aufgenommen hast!

Mit Riesenschritten eilst Du von Absatz zu Absatz und schreitest souverän über alle Hindernisse und Kleinigkeiten hinweg. Du willst eben bloß über die Hauptgedanken Bescheid wissen! Wenn’s doch wichtig oder knifflig wird…kannst Du im Nachgang immer noch gründlich lesen. Schneller lesen heißt eben vor allem: Sei flexibel!

Mein extra Speed Reading-Tipp für Dich:

Aus Erfahrung weiß ich, dass viele Kursteilnehmer befürchten, sie könnten etwas Wichtiges verpassen, wenn sie Texte beim Skimmen oder Paragraphen schneller lesen. „War da noch was?“ „Muss ich das nicht auch noch wissen?“

Meine „provokante“ Antwort: Mit etwas Mut zur Lücke verstehst Du Texte sogar besser, gerade weil Du viele Details verpasst! Wenn Du Dich auf die Hauptgedanken fokussierst, durchschaust Du die Logik des Textes und die Absichten des Autors meist besser, als wenn Du Dich im Dickicht der Details verlierst.

In jedem Fall solltest Du erst das „große Ganze“ erfassen, und – falls nötig – dann die Details. Die merkst Du Dir dann gleich viel besser – weil sie nicht mehr wild verstreut sind, sondern Teil einer logischen Ordnung. Das liebt unser Gehirn.

Speed Reading ist auch gut für die Merkfähigkeit…

6. Chunking: Schnell & vollständig lesen!

Und jetzt die Königsdisziplin des Speed Reading, die allerdings Training erfordert: Chunking – das Erfassen ganzer Wortgruppen statt einzelner Wörter. Das entscheidende Stichwort heißt: Bündeln!

Es ist wie beim Gemüseeinkauf auf dem Markt: Greif‘ Dir das Grünzeug nicht einzeln aus dem Stand heraus, sondern bündelweise, das geht schneller. Beim schnellen Lesen ergibt sich ein zusätzlicher Vorteil: Ein „Wortbündel“ ergibt in aller Regel auch gleich viel mehr Sinn als ein Wort alleine. Und wir merken uns den Text sogar besser, weil unser Kurzzeitgedächtnis auf fünf bis sieben Einheiten beschränkt ist. Da macht es Sinn, gleich größere Einheiten zu „schaufeln“. Sonst wissen wir am Ende eines Satzes gar nicht mehr so richtig, wie der Satz nun eigentlich angefangen hat!

Beispiel:

auf dem Markt

Wort für Wort lesen = das Auge hält 3x an und erfasst erst beim dritten Mal eine Bedeutung

auf dem Markt

Wörter bündeln (= Chunken) = es geht schneller, und wir verstehen gleich die Bedeutung

Um das Chunking zu trainieren, nimm‘ eine beliebige Gruppe von drei oder vier Wörtern (ungefähr gleicher Länge), und starte damit, nur das erste Wort zu sehen. Dann entspanne Deinen Blick und nimm‘ zwei Wörter in Deinen Fokus; dann drei, und vielleicht klappt es noch mit vier (meist setzt hier schon das periphere, unscharfe Sehen ein). Dann geht die Reise wieder zurück: Du engst Deinen Fokus schrittweise ein, bis Du wieder bei einem einzigen Wort angekommen bist. Das Ganze machst Du hin und her, zwei bis drei Minuten lang – am besten kurz bevor Du einen längeren Text liest. Damit erhöhst Du die Elastizität Deiner Blickspanne und Du gewöhnst Dich daran, „größere Happen auf einmal“ zu schlucken.

Mein extra Speed Reading-Tipp für Dich:

Schlag‘ den Text verkehrt herum auf – ja genau, auf dem Kopf! Du wirst merken, dass es Dir jetzt viel leichter fällt, „breit zu gucken“, also Wortgruppen zu sehen. Vielleicht merkst Du jetzt erst, dass Du das wirklich kannst… Weil jetzt alles viel fremder aussieht, steuerst Du nicht mehr gewohnheitsmäßig auf einzelne Wörter zu. Du nutzt Deine volle, natürlich gegebene Blickspanne. Mach‘ ruhig auch die oben beschriebene Fokussierungsübung erstmal auf dem Kopf, dann richtig herum.

7. Wie schnell lesen Sie jetzt?

In deutschen Büros wird im Schnitt zwei Stunden pro Tag gelesen – ein Viertel der Arbeitszeit ist Lesezeit! Aber weißt Du eigentlich, wie gut und wie schnell Du liest? Erstaunlich, dass wir so viel Zeit mit Lesen verbringen und doch so wenig über unser eigenes Lesen wissen. Und nicht nur die Zeit spielt hier eine Rolle, denn unser Lesen entscheidet maßgeblich über Karriere und Erfolg beim Lernen.

Höchste Zeit für einen Lese-Test! Damit Du Dein Ergebnis ein wenig einordnen kannst, hier schon mal ein paar Zahlen zu Lesetempo und Textverständnis in der Bevölkerung sowie bei Teilnehmern unseres Speed Reading-Trainings:

Lesetempo
(Wörter pro Minute = WpM)

Deutsche erwachsene Gesamtbevölkerung
200 WpM

Improved Reading-Teilnehmer

Kursbeginn
254 WpM
Kursende
532 WpM

Textverständnis
(in Prozent, gemessen anhand von Multiple Choice-Fragen)

Deutsche erwachsene Gesamtbevölkerung
55%

Improved Reading-Teilnehmer

Kursbeginn
64%
Kursende
82%

Effective Reading Rate
(Produkt aus Lesetempo und Textverständnis)

Deutsche erwachsene Gesamtbevölkerung
110

Improved Reading-Teilnehmer

Kursbeginn
163
Kursende
435
Lesetempo
(Wörter pro Minute = WpM)
Textverständnis
(in Prozent, gemessen anhand von Multiple Choice-Fragen)
Effective Reading Rate
(Produkt aus Lesetempo und Textverständnis)
Deutsche
erwachsene
Gesamtbevölkerung
200 WpM55%110
Improved Reading
Teilnehmer
Kursbeginn
254 WpM64%163
Improved Reading
Teilnehmer
Kursende
532 WpM82%435

Die Zahlen zu den Improved Reading-Teilnehmern basieren auf unserem Präsenzkurs, der zwei Tage dauert. Seit 2001 haben allein in Deutschland über 25.000 Menschen an diesem Speed Reading-Training teilgenommen.

Und nun?

Du kannst schon jetzt trainieren, schneller zu lesen, indem Du die hier genannten Tipps einfach selbst ausprobierst. Entscheidend ist aber ein systematisches Training, denn nur damit schaffst Du es, Dein volles Potenzial zu erschließen und jahrelange Gewohnheiten abzulegen. Wir helfen Dir gerne dabei! Unsere Trainings sind seit Jahrzehnten erprobt und finden an zahlreichen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Behörden und Firmen statt. Nähere Infos zu Präsenz- und Online-Kursen für Speed Reading findest Du hier.

[adler.jpg: Autor: vasile_pralea, aus: https://pixabay.com/en/birds-eagle-217591/] 
[nadel.jpg: Autor: pixel2013, aus: https://pixabay.com/en/needle-in-a-haystack-needle-haystack-1752846/] 
[pacman.jpg: Autor: OpenClipart-Vectors, aus: https://pixabay.com/en/pacman-pac-man-dots-game-yellow-151558/] 
[jump.jpg: Autor: hesalzmanngmailcom, aus: https://pixabay.com/en/leap-jump-chasm-jumping-person-456100/] 
[spargel.jpg: Autor: cocoparisienne, aus: https://pixabay.com/en/market-vegetables-green-cook-250979/]