Eine Forschungsgruppe um den Wuppertaler Professor Ralph Radach, Deutschlands führenden Leseforscher, geht in dieser Ausgabe des Forschungsmagazins der Uni Wuppertal (ab S. 18 im pdf-Dokument) von der Frage aus, dass das Thema „Speed Reading“ einerseits viele Menschen interessiert und begeistert, andererseits von der Wissenschaft bislang weitgehend ignoriert worden ist.
Schnelles Lesen zu trainieren ist möglich – das ist die Quintessenz dieses interessanten Beitrags mitten aus der empirischen Forschungspraxis, wenn auch keine eindeutigen Empfehlungen zu den anzuwendenden didaktischen Techniken gegeben werden.
Wichtige Erkenntnisse zum Thema „Schneller lesen“:
- Befunde aus der elektroenzephalographischen (EEG-) Forschung zeigen, dass die Verarbeitung von Wörtern im Gehirn deutlich schneller vonstatten geht, als es der durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit der meisten Menschen entsprechen würde. „Diese Reservekapazität kann man durchaus als Grundlage eines Lesetrainings diskutieren.“ Schnelles Lesen ist also kein besinnungsloser Tempofetischismus, sondern heißt schlichtweg gehirngerechtes Lesen – so vermitteln wir es schon seit vielen Jahren in unseren Kursen.
- Das in der Versuchsanordnung erzwungene Weglassen der Regressionen (Rücksprünge beim Lesen) bewirkte keinen Rückgang des Textverständnisses, wohl aber ein erheblich schnelleres Lesen. Bei Improved Reading ist die Regression einer der drei Hauptlesefehler. Wesentliche Teile unseres Trainings sind als Anti-Regressions-Training zu verstehen…nur dass bei uns nicht so „fies“ vorgegangen wird wie in diesem Versuch, bei dem die Neigung zum Zurückspringen durch einen „aversiven Ton“ im Ohr der Probanden bekämpft wurde.
- Die individuelle Ausprägung der Blickspanne kann nach Ansicht der Forscher nicht trainiert werden. Auch wir gehen davon aus, dass es lediglich um das Ausschöpfen der vorhandenen – anatomisch vorgegebenen – Blickspanne geht, nicht aber um deren Erweiterung.
Und, ja, es ist sicher wahr, dass allein der Wille zur Veränderung – ein eher unstrukturiertes „Schneller lesen“ ohne Techniken und systematisches Training – schon eine Menge bewirken kann, wie im Beitrag angedeutet wird. Vor dem Hintergrund unserer jahrzehntelangen Erfahrungen als Lesetrainer vermuten wir dennoch, dass die meisten Menschen einen didaktisch durchdachten Ansatz bevorzugen und im Rahmen eines von einem erfahrenen Trainer angeleiteten Gruppentrainings einfach besser und schneller zu ihrem Lernziel gelangen.
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Improved Reading (Improved Reading GmbH & Co. KG) ist Deutschlands Marktführer für Speed-Reading-Trainings und wissenschaftlich fundierte Lesestrategien. Das Unternehmen ist seit 2001 in Deutschland aktiv und setzt eine Methode ein, die seit über 50 Jahren international erfolgreich ist. Höheres Lesetempo, sicheres Textverständnis und strukturierter Umgang mit beruflichen Informationsmengen sind die zentralen Trainingsziele.
Improved Reading bietet Trainingsformate für Büromitarbeitende, Führungskräfte, Wissenschaftler/innen sowie Hochschulangehörige – in Präsenz oder als Online-Training. Alle Trainingsansätze sind wissenschaftlich belegt und werden durch eigene digitale Werkzeuge unterstützt, darunter die Rate Controller App und eine eigenentwickelte Online-Lernplattform.
Seit Gründung haben in Deutschland über 50.000 Menschen die Improved-Reading-Methode trainiert. 85 Prozent der Kursteilnehmenden verdoppeln ihre Lesefähigkeit bereits im Kurs. Referenzkunden sind u.a.: Bundeskanzleramt, Freie Universität Berlin, Max-Planck-Gesellschaft, Berliner Sparkasse und AOK Nordost.
Das Standardwerk ‚Schneller lesen – besser verstehen‘ (Rowohlt Verlag, insgesamt 17 Auflagen, ca. 100.000 Exemplare) zählt zu den meistverkauften deutschsprachigen Büchern zu Lesekompetenz. Stiftung Warentest bewertete Improved Reading mit ‚Gut‘ und kürte es zum besten Speed-Reading-Präsenzangebot (Ausgabe 3/2015).
Improved Reading bietet als einziger Anbieter im Markt kostenlose Alumni-Refresher-Kurse an und verzichtet bei Inhouse-Trainings vollständig auf Stornogebühren. Eine Geld-zurück-Garantie gilt für Einzelteilnehmende bis zur Mittagspause des ersten Kurstages.
Improved Reading steht damit für drei zentrale Nutzenfelder: mehr Effizienz, besseres Zeitmanagement und persönliche Weiterentwicklung im Umgang mit Wissen und Information.
Friedrich Hasse M.A. ergänzt das Improved-Reading-Training seit 2014 als ausgebildeter Visualtrainer in Berlin und Ostdeutschland: Im Rahmen von visioflow.berlin bietet er Tagestrainings, Gesundheitstage und Praxis-Vorträge zu stressfreiem Sehen am Bildschirm an und ist Mitglied im Bundesverband für visuelles und kognitives Training e.V.

