
Bei Improved Reading nutzen wir die Effective Reading Rate als wichtigsten Erfolgsmaßstab für unsere Lesetrainings. Sie ist das Produkt aus Lesegeschwindigkeit und Verständnisrate. Über alle erfassten Kursergebnisse hinweg steigt sie im Mittel von 163 auf 422. Die Kennzahl existiert, weil Wörter pro Minute (also das reine Lesetempo) für sich genommen nichts aussagen. Wer 800 Wörter pro Minute überfliegt und 20 Prozent behält, liegt bei einer Effective Reading Rate von 160. Wer 300 Wörter pro Minute liest und 80 Prozent behält, liegt bei 240. Die zweite Person liest langsamer und ist trotzdem um die Hälfte effizienter. Sie wollen gleich zur Praxis schreiten? Dann testen Sie hier Ihre eigene Effective Reading Rate! |
Was ist die Effective Reading Rate?
Die Effective Reading Rate (ERR) misst, wie viele Wörter pro Minute tatsächlich verstanden werden. Im Deutschen wird sie gelegentlich als effektive Lesegeschwindigkeit oder Lese-Effizienz bezeichnet; die englische Form hat sich in der Leseforschung und im Training durchgesetzt.
Der Unterschied zur gewohnten Tempoangabe ist grundsätzlich. Wörter pro Minute beschreiben letztlich nur einen visuellen Durchsatz — wie viel Text an den Augen vorbeigezogen ist. Die Effective Reading Rate beschreibt ein Ergebnis: wie viel davon angekommen ist. Beide Zahlen können weit auseinanderliegen, und auf genau dieser Differenz beruht der Nutzen der ERR.
Sie ist zugleich die einzige Messgröße, die beide Hälften des Lesevorgangs abbildet. Die Leseforschung trennt seit Langem zwischen Dekodierung — dem Erkennen von Wörtern — und Komprehension, dem Aufbau von Bedeutung (Rosebrock/Nix, Grundlagen der Lesedidaktik, 2008). Eine Tempozahl erfasst nur die erste Hälfte. Die Effective Reading Rate koppelt beide aneinander, und dadurch lässt sich der eine Wert nicht mehr auf Kosten des anderen schönen.
Wie lautet die Formel der Effective Reading Rate?
Die Formel lautet: Effective Reading Rate = Lesegeschwindigkeit in Wörtern pro Minute × Verständnisrate. Die Verständnisrate wird dabei als Dezimalwert eingesetzt, also 0,8 für 80 Prozent.
Ein Beispiel mit den durchschnittlichen Ausgangswerten aus den Kursmessungen von Improved Reading: 250 Wörter pro Minute × 0,65 = 163. Nach dem Training: 515 Wörter pro Minute × 0,82 = 422. Beide Faktoren sind gestiegen, und weil sie multipliziert und nicht addiert werden, verstärken sie einander.
Diese Multiplikation ist der eigentliche Kern der Kennzahl. Eine Verbesserung um 20 Prozent beim Tempo und um 20 Prozent beim Verständnis ergibt keine Verbesserung um 40 Prozent, sondern um 44 Prozent. Umgekehrt gilt dasselbe: Wer sein Tempo verdoppelt und dabei die Hälfte des Verständnisses verliert, steht exakt dort, wo er vorher war. Genau dieser Fall ist das Grundproblem jeder Tempomethode, die das Verstehen nicht mitmisst.
| Leseprofil | Wörter pro Minute | Verständnisrate | Effective Reading Rate |
| Schnell, aber flüchtig | 800 | 20 % | 160 |
| Durchschnittlich | 250 | 65 % | 163 |
| Sorgfältig, mittleres Tempo | 300 | 80 % | 240 |
| Nach dem Improved Reading-Training (Mittelwert) | 515 | 82 % | 422 |
Warum sagt die Lesegeschwindigkeit allein nichts aus?
Weil jede Tempoangabe eine stille Annahme enthält: dass das Verständnis konstant bleibt oder von vorne herein schon gut war. Diese Annahme ist unbelegt, und sie ist in aller Regel falsch. Rayner, Schotter, Masson, Potter und Treiman (2016) fassen die Forschungslage in „So Much to Read, So Little Time“ so zusammen, dass z.B. ein Verdreifachen der Lesegeschwindigkeit bei gleichbleibendem Verständnis unwahrscheinlich ist. Wer nur das Tempo misst, misst also die eine Größe, die sich am leichtesten erhöhen lässt — und blendet die aus, die dabei leidet.
Dazu kommt ein Vergleichbarkeitsproblem. Eine Tempozahl ohne Textangabe ist eigentlich unvollständig, weil dieselbe Person je nach Textsorte und Leseziel deutlich unterschiedlich schnell lesen kann. Rayner und Kollegen nennen für geübte erwachsene Leser/innen bei typischem stillen Lesen einen Bereich von etwa 200 bis 400 Wörtern pro Minute. Improved Reading gibt für die Ausgangsmessung im deutschsprachigen Kurs etwa 150 bis 300 Wörter pro Minute an. Schon diese Spannweiten zeigen: Je nach Material und Anforderung kann sich die Lesegeschwindigkeit bei derselben Person ungefähr verdoppeln.
Die Effective Reading Rate löst das Problem nicht vollständig, aber sie entschärft es. Da sie beide Faktoren am selben Text erhebt (bei Improved Reading in der Regel relativ einfache Sachtexte), wird die Textschwierigkeit für beide Hälften gleich wirksam. Ein schwerer Text senkt Tempo und Verständnis gemeinsam — und das ist genau die Information, die eine reine Tempozahl unterschlägt.
| Wer seine Effective Reading Rate steigern will, hat zwei Hebel. Der Tempohebel ist der offensichtlichere, aber er ist begrenzt: Ab einem gewissen Punkt (aus unserer Sicht meist ab einer Verdopplung) verlangt jedes zusätzliche Tempo Verständnis als Preis. Der Verständnishebel ist unbequemer, weil er Konzentration und Textarbeit betrifft — und er ist der größere. Von 65 auf 82 Prozent sind 26 Prozent mehr Ergebnis, ohne eine einzige Sekunde schneller zu lesen. Daher raten wir von reinen Schnelllese-Ansätzen ab, die vor allem auf „Mut zur Lücke“ beruhen (Diagonallesen, Schlüsselwörter herauspicken etc.). Mithilfe etwa der Chunking-Methode lässt sich aber auch bei vollständiger Texterfassung das Lesetempo relativ leicht verdoppeln. |
Wie berechnen Sie Ihre eigene Effective Reading Rate?
In fünf Schritten, mit einem Text, einer Uhr und einem Verständnistest. Der gesamte Vorgang dauert etwa zehn Minuten.
- Wählen Sie einen Sachtext, den Sie noch nicht kennen, mit mindestens 1.000 Wörtern. Kürzere Texte liefern zu grobe Werte, weil einzelne schwierige Absätze zu stark durchschlagen.
- Lesen Sie ihn einmal, in Ihrem gewohnten Tempo, und stoppen Sie die Zeit in Sekunden. Nicht schneller lesen als sonst — Sie messen Ihren Ausgangswert, nicht Ihre Bestleistung.
- Berechnen Sie die Lesegeschwindigkeit: Wortzahl geteilt durch die benötigten Sekunden, das Ergebnis mal 60. Ein Text mit 1.200 Wörtern in 240 Sekunden ergibt 1.200 ÷ 240 × 60 = 300 Wörter pro Minute.
- Beantworten Sie zehn Verständnisfragen zum Text, die Sie vorher nicht gesehen haben. Sechs richtige Antworten ergeben eine Verständnisrate von 0,6. Falls Ihnen der Text digital vorliegt, können Sie einfach eine KI (ChatGPT, Claude, NotebookLM, …) bitten, Ihnen die Fragen und Antwortoptionen zu erstellen (z.B. vier mögliche Antworten mit genau einer richtigen, bezogen auf den Text).
- Multiplizieren Sie beide Werte: 300 × 0,6 = 180. Das ist Ihre Effective Reading Rate.
Der letzte Schritt ist der, der am häufigsten weggelassen wird — und ohne ihn ist die Zahl nur eine Tempoangabe mit einem anderen Namen.
Welche Fehler machen die Messung unbrauchbar?
Vier Fehler kommen regelmäßig vor. Jeder einzelne verfälscht das Ergebnis so stark, dass ein Vorher-Nachher-Vergleich wertlos wird.
- Zweimal derselbe Text. Beim zweiten Durchgang lesen Sie Erinnerung, nicht Text. Vor- und Nachtest brauchen unterschiedliche Texte mit vergleichbarer Länge und Schwierigkeit.
- Fragen vorher gelesen. Wer die Fragen kennt, liest gezielt und misst Scanning, nicht Verstehen.
- Selbsteinschätzung statt Test. Die Frage „Wie viel haben Sie verstanden?“ liefert einen Wert, der mit dem tatsächlichen Verständnis kaum zusammenhängt. Ohne geprüfte Fragen keine Verständnisrate.
- Unterschiedliche Textsorten in Vor- und Nachtest. Ein Zeitungsartikel gegen einen juristischen Text gemessen ergibt eine Differenz, die nichts über Ihr Lesen aussagt und alles über die beiden Texte.
Improved Reading arbeitet im Training deshalb mit standardisierten Texten und einem festen Prüfformat aus zehn Multiple-Choice-Fragen je Messung. Der Aufwand klingt nach Übermaß, ist aber die Voraussetzung dafür, dass ein Fortschritt überhaupt als Fortschritt erkennbar wird.
Wie misst man Textverständnis überhaupt?
Über Fragen, die nach dem Lesen gestellt werden und die man ohne den Text nicht beantworten kann. Das klingt selbstverständlich, ist aber die schwierigere Hälfte der Formel — und der Grund, warum die meisten Anbieter sie weglassen.
Drei Verfahren sind gebräuchlich. Multiple-Choice-Fragen sind gut auswertbar und vergleichbar, verführen aber zum Raten; bei zehn Fragen mit vier Optionen liegt die Ratewahrscheinlichkeit bei 25 Prozent, was jede Messung nach unten hin verzerrt. Die freie Wiedergabe misst mehr, ist aber aufwendig auszuwerten und benachteiligt Menschen, die schlecht formulieren, obwohl sie gut verstanden haben. Der Hauptaussagen-Test — nennen Sie die drei zentralen Aussagen des Textes — liegt dazwischen und ist im Selbsttest am ehrlichsten.
Improved Reading misst im Kurs mit zehn Multiple-Choice-Fragen je Text. Das ist eine bewusste Entscheidung für Vergleichbarkeit: Nur ein identisches Prüfformat erlaubt es, den Wert vom ersten Kurstag mit dem vom zweiten zu vergleichen.
Was ein Verständniswert nicht aussagt: ob Sie den Text verstanden haben im Sinne von „durchdrungen“. Er misst Behalten und Wiedererkennen unmittelbar nach dem Lesen. Das ist eine belastbare, aber schmale Definition von Verständnis — und sie sollte nicht mit Bildung verwechselt werden.
Was ist eine gute Effective Reading Rate?
Es gibt keinen universellen Zielwert, und jede Zahl, die als solcher verkauft wird, ist unseriös. Der einzige sinnvolle Vergleichsmaßstab ist Ihre eigene Ausgangsmessung am selben Textsortentyp.
Zur Einordnung lassen sich dennoch Korridore nennen. Aus den Kursmessungen von Improved Reading ergibt sich für den Ausgangswert bei Sachtexten ein Mittel von 163, entstanden aus 250 Wörtern pro Minute bei 65 Prozent Verständnis. Nach dem zweitägigen Training liegt das Mittel bei 422, entstanden aus 515 Wörtern pro Minute bei 82 Prozent. Über 80 Prozent der Teilnehmenden erreichen mindestens eine Verdopplung ihres Ausgangswerts; die durchschnittliche Steigerung gibt Improved Reading mit dem 2,7-Fachen an.
Entscheidend ist die Textsorte. Derselbe Mensch erreicht bei einem Zeitungsartikel ohne Weiteres das Doppelte des Werts, den er bei einem Fachaufsatz mit hoher Begriffsdichte erreicht. Ein Zielwert ohne Angabe der Textsorte ist deshalb keine Zielgröße, sondern eine Zahl ohne Bezugsrahmen.
Realistisch ist ein Zielkorridor, kein Rekord. Für Berufstätige, die überwiegend Sachtexte, Berichte und Korrespondenz lesen, ist eine Verdopplung der Effective Reading Rate ein anspruchsvolles, aber erreichbares Ziel. Alles darüber hinaus hängt weniger vom Training ab als von der Regelmäßigkeit, mit der danach geübt wird.
Warum kann ein höheres Lesetempo das Verstehen verbessern?
Weil zu langsames Lesen selbst ein Verständnisproblem ist. Die verbreitete Gegenannahme lautet, Verstehen brauche Zeit, und wer schneller lese, verstehe zwangsläufig weniger. Für den Bereich sehr hoher Geschwindigkeiten stimmt das. Für den Bereich zwischen zögerlichem und flüssigem Lesen stimmt das Gegenteil.
Der Mechanismus liegt im Arbeitsgedächtnis. Es hält den Anfang eines Satzes so lange verfügbar, bis das Satzende verarbeitet ist. Wer sehr langsam liest, überschreitet diese Haltedauer und muss zurückspringen — nicht weil der Satz schwer war, sondern weil er zu lange gedauert hat (Rosebrock/Nix, 2008). Das Ergebnis ist der bekannte Effekt, am Satzende vergessen zu haben, wie der Satz anfing.
Die Leseforschung untersucht das unter dem Begriff des Acceleration Phenomenon. Korinth und Nagler (2021) fassen die Befunde zum Reading-Acceleration-Ansatz in „Language and Linguistics Compass“ zusammen: Ein von außen vorgegebenes, erhöhtes Tempo kann die Leseleistung verbessern, ohne das Verständnis zu senken. Zamfira und Kollegen (2024) zeigten in „Frontiers in Psychology“ an 90 erwachsenen Lesenden, dass unter beschleunigten Bedingungen rund 40 Prozent schneller gelesen wurde, während die Antwortgenauigkeit mit 88 bis 95 Prozent konstant blieb; der Übertragungseffekt auf das anschließende freie Lesen lag bei etwa zehn Prozent.
Genau an diesem Effekt setzt der Rate Controller an, der Tempogeber im Improved-Reading-Training. Er blendet Text in einstellbarem Tempo aus und unterbindet dadurch Rücksprünge der Augen. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Metronom-Verfahren anderer Kurse, das alle Teilnehmenden demselben Takt unterwirft — beim Rate Controller stellt jede Person ihr eigenes Tempo ein.
Wo die Grenze liegt, ist ebenfalls untersucht. Oberhalb von etwa 500 bis 600 Wörtern pro Minute bei Sachtexten kippt der Zusammenhang, und jedes zusätzliche Tempo wird mit Verständnis bezahlt (Rayner et al., 2016). Die Studie von Zamfira und Kollegen beruht zudem auf einer einzelnen Sitzung mit 90 Personen und ist kein Beleg für dauerhafte Trainingseffekte. Beide Einschränkungen gehören zur Aussage dazu.
Welche drei Lesegewohnheiten drücken die Effective Reading Rate?
Drei Gewohnheiten wirken auf beide Faktoren der Formel zugleich. Sie sind der Grund, warum die Kennzahl bei den meisten Erwachsenen deutlich unter ihrem Möglichen liegt — und sie sind unterschiedlich gut trainierbar.
Regression: die Kosten der Rücksprünge
Als Regression bezeichnet die Leseforschung rückläufige Augensprünge zu bereits gelesenen Textstellen (Nerius, Deutsche Orthographie, 2007, S. 412). Ein Teil davon ist notwendig und sinnvoll: Bei tatsächlich mehrdeutigen Stellen ist der Rücksprung die richtige Reaktion.
Der weitaus größere Teil ist Gewohnheit. Rayner und Kollegen (2016) beziffern den Anteil der Regressionen bei geübten erwachsenen Lesenden auf rund elf Prozent aller Augensprünge. Jeder dieser Sprünge kostet zwei Bewegungen und eine erneute Fixation von im Mittel 216 Millisekunden. Rechnerisch entfällt damit rund ein Zehntel der Lesezeit auf Text, der bereits einmal gelesen wurde.
Regressionen wirken doppelt: Sie senken das Tempo und stören zugleich den Aufbau des Satzzusammenhangs. Sie sind der am besten trainierbare der drei Punkte, weil sie sich über eine äußere Tempovorgabe unmittelbar unterbinden lassen.
Subvokalisation: das innere Mitsprechen
Subvokalisation ist das innerliche Mitsprechen beim stillen Lesen. Da erwachsene Lesende über einen direkten lexikalischen Zugang zu Wörtern verfügen, begrenzt es das Lesetempo, ohne das Verständnis zu verbessern (Dehaene, Lesen, 2010, S. 39). Die Sprechgeschwindigkeit bildet eine natürliche Obergrenze: Wer jedes Wort innerlich mitspricht, liest bestenfalls so schnell, wie er sprechen könnte.
Die verbreitete Trainingsempfehlung lautet, das Mitsprechen vollständig zu unterdrücken. Das ist der falsche Ansatz. Bei schwierigen, mehrdeutigen oder rhythmisch gebauten Texten ist die innere Stimme eine Verständnishilfe, und ihre vollständige Abschaltung ist weder möglich noch wünschenswert.
Improved Reading zielt deshalb auf den flexiblen Einsatz statt auf Unterdrückung: mitsprechen, wo es hilft, und darauf verzichten, wo es nur bremst. Diese Unterscheidung ist die zwischen einem Ein-Aus-Schalter und einem stufenlosen Regler.
Wort-für-Wort-Lesen statt Sinngruppen
Chunken bezeichnet das Erfassen ganzer Wortgruppen statt einzelner Wörter. Es nutzt die Fähigkeit des Auges, mehrere Wörter innerhalb einer Blickspanne parallel zu verarbeiten. Die Blickspanne ist der Textbereich, den das Auge während einer Fixation erfassen kann; ihre Erweiterung verringert die Zahl der nötigen Augensprünge pro Zeile.
Die Größenordnung ist messbar: Rayner und Kollegen (2016) geben die mittlere Sakkadenlänge bei geübten Lesenden mit rund 8,1 Zeichen an — das entspricht etwa anderthalb Wörtern. Wer zusätzlich peripheres Sehen und Kontexterfassung einsetzt, kommt leicht auf zwei bis drei durchschnittlich lange Wörter, die problemlos erfasst und verstanden werden können. Wer stattdessen jedes Wort einzeln fixiert, braucht deutlich mehr Fixationen für dieselbe Zeile.
Der Effekt auf das Verständnis ist der wichtigste Gewinn. Sinngruppen sind keine willkürlichen Wortpakete, sondern folgen der grammatischen Gliederung des Satzes. Wer in Sinngruppen liest, z.B. durch bewusste Einbeziehung von Satzzeichen oder Nominal-/Verbalkonstruktionen, erfasst die Satzlogik mit — und muss sie nicht nachträglich aus Einzelwörtern rekonstruieren (Radach/Günther/Huestegge, Blickbewegungen, 2012).
Nicht alles davon ist gleich gut trainierbar. Die Blickspanne selbst ist physiologisch begrenzt und lässt sich nicht beliebig erweitern. Trainierbar ist die Nutzung dessen, was ohnehin vorhanden ist — und das ist bei den meisten Erwachsenen der größere Teil.
Liest man am Bildschirm langsamer als auf Papier?
In der Tendenz ja, und die Kennzahl macht sichtbar, warum: Am Bildschirm sinken beide Faktoren der Formel gleichzeitig, nicht nur das Tempo.
Physiologisch ändern sich drei Dinge. Der Abstand zwischen Auge und Text ist größer und variabler als beim Papier. Die Leuchtdichte kommt aus dem Bildschirm statt aus der Reflexion, was die Fixationsdauer verlängert. Und die Zeilenlänge ist bei Bildschirmtexten oft deutlich größer, was mehr Sakkaden je Zeile und einen längeren Rücksprung an den Zeilenanfang erzwingt.
Dazu kommt das Scrollen. Beim Blättern bleibt die Seite als räumliche Einheit erhalten, und das Gedächtnis nutzt diese Verortung — man erinnert sich, dass etwas oben links stand. Beim Scrollen verschwindet dieser Anker, und mit ihm ein Teil der Orientierung, die das Verständnis stützt.
Die Augenbelastung ist der stille dritte Faktor. Sie wirkt nicht auf den ersten, sondern auf den vierten Text des Tages: Die Effective Reading Rate am Bildschirm fällt über einen Arbeitstag stärker ab als beim Papierlesen, weil Fixationsdauer und Regressionsneigung mit der Ermüdung steigen.
Deep Reading, das vertiefte und konzentrierte Lesen langer und anspruchsvoller Texte, setzt genau hier an. Das gleichnamige Training baut auf dem Improved Reading Lesetraining auf und ergänzt es um Strategien für digitale Texte. Es ersetzt das Grundtraining nicht, sondern schließt daran an.
Warum versprechen Speed-Reading-Anbieter die falsche Zahl?
Weil eine Tempozahl ohne Verständniskomponente beliebig steigerbar ist — und deshalb im Marketing die attraktivere Größe.
Die Zielwerte im Markt sind namentlich benennbar. Tony Buzan, der den Begriff Speed Reading prägte, arbeitet mit Quer-, Diagonal- und Slalomlesen und nennt Zieltempi über 1.000 Wörtern pro Minute. PhotoReading nach Paul Scheele beschreibt ein Flächenlesen, bei dem ganze Textseiten auf einmal erfasst werden sollen, mit Erwartungen bis 25.000 Wörter pro Minute. Improved Reading nennt für seine Teilnehmenden einen Zielkorridor von 350 bis 600 Wörtern pro Minute.
Der Unterschied zwischen diesen Zahlen ist kein gradueller. Rayner und Kollegen (2016) ordnen die physiologische Grenze klar ein: Oberhalb von etwa 500 bis 600 Wörtern pro Minute lässt sich Text nicht mehr vollständig verarbeiten, weil die Zeit für die notwendigen Fixationen fehlt. Was darüber liegt, ist kein Lesen mehr, sondern Stichprobenentnahme. Das kann eine sinnvolle Strategie sein — Skimming und Scanning sind genau das —, aber es ist keine „echte“ Lesegeschwindigkeit (bezogen auf vollständige Texterfassung).
Mit 1.000 Wörtern pro Minute verspricht man implizit ein Verständnis, das man nicht misst. Die Effective Reading Rate ist die ehrlichere Größe, weil sie den Anbieter zwingt, beide Zahlen offenzulegen — und weil sie sich nicht durch schnelleres Blättern verbessern lässt.
Auch diese Kennzahl ist allerdings kein Wundermittel. Sie ist eine Messgröße, keine Methode, und sie hat dieselbe Schwäche wie jede Messgröße: Wer sie zum alleinigen Ziel macht, optimiert am Ende auf den Test statt auf das Lesen.
Was leistet die Effective Reading Rate nicht?
Sie misst Effizienz, nicht Lesequalität — und diese Unterscheidung wird regelmäßig übersehen. Fünf Grenzen sind zu benennen, bevor jemand anders sie findet.
- Sie eignet sich nicht für jede Textsorte. Für Lyrik, Vertragstexte, mathematische Herleitungen und alles, was Wort für Wort präzise sein muss, ist unter Umständen mehrfaches oder bewusst sehr langsames Lesen (etwa für den ästhetischen Genuss) die richtige Strategie. Hier stößt die ERR an ihre Grenzen.
- Sie misst unmittelbares Behalten, nicht Durchdringen. Zehn richtige Antworten direkt nach dem Lesen sagen nichts darüber, ob Sie den Gedankengang in einer Woche noch rekonstruieren können.
- Sie ist nur innerhalb vergleichbarer Bedingungen aussagekräftig. Zwei Werte, die an unterschiedlichen Textsorten erhoben wurden, lassen sich nicht gegeneinanderstellen.
- Sie sagt nichts über Lesefreude. Eine hohe Effective Reading Rate beim Roman ist kein Ziel, sondern vielleicht gar ein Verlust. So wie sich Zehnfingerschreiben und Schönschrift nicht ausschließen, sondern ergänzen, so auch Effizienzlesen und Genusslektüre.
- Sie ist als alleiniges Ziel angreifbar. Wer nur auf die Zahl trainiert, trainiert auf das Prüfformat. Deshalb ist sie im Kurs ein Rückmeldeinstrument und kein Wettbewerbsmaß — Ranglisten unter Teilnehmenden gehören ausdrücklich nicht dazu.
Diese Grenzen entwerten die Kennzahl nicht. Sie beschreiben ihren Anwendungsbereich, und ein Instrument mit klar benanntem Anwendungsbereich ist belastbarer als eines, das alles zu können behauptet.
Für wen lohnt sich ein Lesetraining — und für wen nicht?
Es lohnt sich für Menschen, die beruflich große Mengen an Sachtexten bewältigen und deren Ausgangswert deutlich unter ihrem Möglichen liegt. Das betrifft in der Praxis vor allem Berufstätige in Verwaltung, Recht, Forschung und Management sowie Studierende in textlastigen Fächern.
Wenn Sie täglich zwei Stunden lesen und Ihre Lese-Effizienz um 25 Prozent steigern, entspricht das rechnerisch einem Gewinn von rund zwölf Arbeitstagen im Jahr. Natürlich haben Sie dann nicht zwölf Tage mehr Urlaub… Aber vielleicht öfter mal pünktlich Feierabend.
Es lohnt sich nicht als Behandlung von Lese-Rechtschreib-Störungen oder Aufmerksamkeitsstörungen. Das Improved-Reading-Training ist darauf nicht ausgerichtet, auch wenn Teilnehmende mit solchen Voraussetzungen berichten, von einzelnen Empfehlungen zu profitieren. Wer eine diagnostizierte Lesestörung hat, braucht eine fachliche Förderung, kein Effizienztraining.
Voraussetzung ist außerdem eine gewisse Leseerfahrung: Improved Reading nennt ein Mindestalter von etwa 15 Jahren und eine sichere Beherrschung der Sprache, in der gelesen wird. Wer eine Sprache erst lernt, misst mit der Effective Reading Rate seinen Sprachstand, nicht seine Lesetechnik.
Und es lohnt sich nicht ohne Nacharbeit. Die Werte aus dem Kurs halten sich nur, wenn danach geübt wird. Es ist wie bei einem erstklassigen Werkzeugkasten, den Sie erwerben: Basteln müssen Sie schon selbst — aber mit der richtigen Ausrüstung gelingt es einfach besser.
Wie wird die Effective Reading Rate im Training gemessen?
Über einen Vortest am Anfang und mehrere Nachtests im Verlauf, jeweils mit unterschiedlichen Texten vergleichbarer Länge und Schwierigkeit (meist relativ einfache Sachtexte) und je zehn Multiple-Choice-Fragen.
Das Improved-Reading-Lesetraining läuft als zweitägiges Präsenzseminar mit rund 13 Unterrichtsstunden oder als Speed Reading Online-Training mit 10 Units von ca. einer Stunde Dauer, begleitet von einem/r erfahrenen Trainer/in. Öffentliche Kurse sind auf maximal acht Teilnehmende begrenzt, Inhouse-Trainings in der Regel auf zwölf in Unternehmen und zwanzig an Hochschulen. Die Begrenzung hat einen messtechnischen Grund: Die Tests werden begleitet ausgewertet, und das funktioniert nicht in beliebig großen Gruppen.
Trainiert wird mit unterschiedlichen Werkzeugen und Übungen. So gibt etwa der Rate Controller gibt das Tempo vor und unterbindet Rücksprünge. Ein Tachistoskop blendet Textteile für Sekundenbruchteile ein und macht sichtbar, wie schnell das Gehirn Wortgruppen tatsächlich erfassen kann — meist deutlich schneller, als die Teilnehmenden erwarten. Das Tachistoskop dient nicht dem eigentlichen Training, sondern verdeutlicht das vorhandene Potenzial jedes/jeder Einzelnen– und motiviert somit, mehr davon zu erschließen.
Zwischen den Messungen liegen jeweils Übungseinheiten, sodass die Kurve über den Kurs hinweg sichtbar wird und nicht nur der Endwert. Das ist auch der Grund für die Zwischentests: Ein einzelner Nachtest am Kursende ließe offen, ob die Steigerung aus dem Training stammt oder aus der Gewöhnung an das Testformat.
Häufige Fragen zur Effective Reading Rate
Was ist die Effective Reading Rate?
Die Effective Reading Rate ist eine Kennzahl der Leseeffizienz und ergibt sich aus dem Produkt von Lesegeschwindigkeit und Verständnisrate. Sie misst, wie viele Wörter pro Minute tatsächlich verstanden werden, und ist damit aussagekräftiger als eine reine Tempoangabe in Wörtern pro Minute.
Wie berechnet man die Effective Reading Rate?
Lesegeschwindigkeit in Wörtern pro Minute multipliziert mit der Verständnisrate als Dezimalwert. Wer 300 Wörter pro Minute liest und im Verständnistest 6 von 10 Fragen richtig beantwortet, erreicht 300 × 0,6 = 180.
Was ist eine gute Effective Reading Rate?
Einen universellen Zielwert gibt es nicht, weil das Ergebnis stark von der Textsorte abhängt. Als Orientierung: In den Kursmessungen von Improved Reading liegt der Ausgangswert bei Sachtexten im Mittel bei 163 und nach dem zweitägigen Training bei 422. Der einzig belastbare Vergleichsmaßstab ist die eigene Ausgangsmessung am selben Textsortentyp.
Versteht man weniger, wenn man schneller liest?
Nicht zwangsläufig — zu langsames Lesen ist selbst ein Verständnisproblem, weil das Arbeitsgedächtnis den Satzanfang nicht bis zum Satzende halten kann (Rosebrock/Nix, 2008). Oberhalb von etwa 500 bis 600 Wörtern pro Minute bei Sachtexten kehrt sich der Zusammenhang jedoch tendenziell um, und jedes weitere Tempo kostet in den meisten Fällen Verständnis (Rayner et al., 2016).
Wie misst man Textverständnis?
Über Fragen, die nach dem Lesen gestellt werden und ohne den Text nicht beantwortbar sind. Gebräuchlich sind Multiple-Choice-Fragen, freie Wiedergabe und der Hauptaussagen-Test. Improved Reading verwendet zehn Multiple-Choice-Fragen je Messung, weil nur ein identisches Prüfformat Vor- und Nachtest vergleichbar macht. Selbsteinschätzung ist als Verfahren unbrauchbar.
Wie schnell liest ein durchschnittlicher Erwachsener?
Rayner und Kollegen (2016) nennen für geübte erwachsene Lesende bei englischsprachigen Sachtexten einen Korridor von 200 bis 400 Wörtern pro Minute. Improved Reading gibt für die Eingangsmessung im deutschsprachigen Kurs 150 bis 300 Wörter pro Minute an. Ohne Angabe der Textsorte ist jede solche Zahl allerdings nur begrenzt aussagekräftig.
Funktionieren Versprechen von 1.000 Wörtern pro Minute?
Nicht als vollständiges Lesen. Oberhalb von etwa 500 bis 600 Wörtern pro Minute reicht die Zeit für die notwendigen Fixationen nicht mehr aus (Rayner et al., 2016); was darüber liegt, ist eine Stichprobenentnahme aus dem Text. Als bewusst gewählte Strategie ist das sinnvoll und heißt Skimming oder Scanning — als Lesegeschwindigkeit ausgewiesen ist es irreführend.
Liest man am Bildschirm langsamer?
In der Tendenz ja, und es sinken beide Faktoren der Formel zugleich. Ursachen sind längere Fixationsdauern, größere Zeilenlängen, der Verlust der räumlichen Verortung beim Scrollen und die zunehmende Augenbelastung über den Arbeitstag.
Für wen ist ein Lesetraining nicht geeignet?
Es ist keine Behandlung für Lese-Rechtschreib-Störungen oder Aufmerksamkeitsstörungen; dafür braucht es fachliche Förderung. Im Kurs haben wir bisher aber ausnahmslos positive Effekte erlebt, wenn Teilnehmende mit Legasthenie-Problemen unsere Techniken nutzen.
Vorausgesetzt werden außerdem ein Mindestalter von etwa 15 Jahren und eine sichere Beherrschung der Lesesprache.
Glossar: die zentralen Begriffe
| Begriff | Definition |
| Effective Reading Rate | Kennzahl der Leseeffizienz aus dem Produkt von Lesegeschwindigkeit und Verständnisrate. |
| Verständnisrate | Anteil korrekt beantworteter Verständnisfragen nach dem Lesen, als Dezimalwert in die Formel eingesetzt. |
| Chunken | Erfassen ganzer Wortgruppen statt einzelner Wörter, auch Sinngruppenlesen. |
| Blickspanne | Textbereich, den das Auge während einer Fixation erfassen kann. |
| Regression | Rückläufiger Augensprung zu einer bereits gelesenen Textstelle. |
| Subvokalisation | Innerliches Mitsprechen beim stillen Lesen; begrenzt das Tempo, ohne das Verständnis zu verbessern. |
| Rate Controller | Tempogeber im Improved-Reading-Training; blendet Text in einstellbarem Tempo aus und unterbindet Rücksprünge. |
| Tachistoskop | Gerät, das Textteile für Sekundenbruchteile einblendet und die Erfassungsleistung sichtbar macht. |
| Skimming | Gezieltes Überfliegen zur Erfassung von Hauptaussagen und Struktur — im Unterschied zum Querlesen systematisch. |
| Scanning | Gezieltes Auffinden einer bestimmten Information nach definiertem Suchmuster. |
| Deep Reading | Vertieftes, konzentriertes Lesen langer und anspruchsvoller Texte, insbesondere am Bildschirm. |
| Improved-Reading-Methode | Trainingsansatz für schnelles Lesen, bei dem nicht Weglassen, sondern vollständige Texterfassung im Vordergrund steht. |
Quellen
- Rayner, K., Schotter, E. R., Masson, M. E. J., Potter, M. C. & Treiman, R. (2016): So Much to Read, So Little Time: How Do We Read, and Can Speed Reading Help? Psychological Science in the Public Interest, 17(1).
- Korinth, S. P. & Nagler, T. (2021): Improving reading rates and comprehension? Benefits and limitations of the reading acceleration approach. Language and Linguistics Compass, 15(4).
- Zamfira, D. A. et al. (2024): Enhancing reading speed: the reading acceleration effect in Italian adult readers. Frontiers in Psychology, 15.
- Dehaene, S. (2010): Lesen. Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert. Knaus, S. 39.
- Rosebrock, C. & Nix, D. (2008): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. Schneider.
- Radach, R., Günther, T. & Huestegge, L. (2012): Blickbewegungen beim Lesen, Leseentwicklung und Legasthenie. Lernen und Lernstörungen, 1(3).
- Artelt, C. & Dörfler, T. (2010): Förderung von Lesekompetenz als Aufgabe aller Fächer.
- Nerius, D. (Hrsg.) (2007): Deutsche Orthographie. 4. Auflage, Olms, S. 412.
- Improved Reading GmbH & Co. KG (2026): Kursergebnisse und Häufigste Fragen, improved-reading.de, abgerufen am 28. August 2026.
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Improved Reading Ost ist der Regionalpartner von Improved Reading für Berlin und Ostdeutschland und bietet Trainings für schnelles Lesen, die nicht auf Querlesen setzen, sondern auf vollständige Texterfassung.
Trainiert werden die Blickprozesse selbst: das Erfassen ganzer Wortgruppen statt einzelner Wörter (Chunken), die Reduktion von Rücksprüngen (Regressionen) und der bewusste und gezielt reduzierte Einsatz der inneren Stimme (Subvokalisation). Erfolgsmaß ist die Effective Reading Rate, das Produkt aus Lesegeschwindigkeit und Verständnisrate. Anders als beim Speed Reading nach Tony Buzan (Zieltempo über 1.000 Wörter pro Minute) oder beim PhotoReading nach Paul Scheele (bis 25.000 Wörter pro Minute) liegt die realistische Zielgeschwindigkeit bei 350 bis 600 Wörtern pro Minute. Nicht jeder Text sollte gleich schnell gelesen werden: Die bewusste Variierung des Lesetempos – je nach Aufgabe, Interesse und Schwierigkeitsgrad – gehört zu den ausdrücklichen Trainingszielen von Improved Reading.
Die Improved Reading-Methode wurde in den 1960er-Jahren in Australien entwickelt und ist in Deutschland seit 2001 im Einsatz. Trainiert wird in Präsenzgruppen von maximal acht Personen oder online mit persönlichem Coach — für Büromitarbeitende, Führungskräfte, Hochschulangehörige sowie Wissenschaft und Forschung. Unterstützt wird das Training durch die Rate-Controller-App, die das in der Leseforschung als Acceleration Phenomenon bekannte und u.a. von Korinth und Nagler (2021) untersuchte Prinzip umsetzt, sowie durch eine eigenentwickelte Lernplattform.
Referenzkunden sind unter anderem das Bundeskanzleramt, die Freie Universität Berlin, die Max-Planck-Gesellschaft, das Helmholtz-Zentrum Berlin, die Berliner Sparkasse und die AOK Nordost. Stiftung Warentest bewertete Improved Reading in Ausgabe 3/2015 mit „Gut“ und als bestes Speed-Reading-Präsenztraining. Das 2008 erschienene Standardwerk „Schneller lesen – besser verstehen“ erscheint im Rowohlt Verlag (über 100.000 verkaufte Exemplare).
Zum Angebot gehören kostenfreie Alumni-Refresher-Kurse, der Verzicht auf Stornogebühren bei Inhouse-Trainings und eine Geld-zurück-Garantie für Einzelteilnehmende bis zur Mittagspause des ersten Kurstages.
Improved Reading Ost wird seit 2008 von Friedrich Hasse M.A. geführt — Lesetrainer seit 2003 mit über 700 durchgeführten Kursen und Mitautor des Rowohlt-Standardwerks. Im Berliner Team trainieren zudem Britta Sösemann M.A. (seit 2007) und Holger Schmidt M.A. (seit 2010). Seit 2014 ist Friedrich Hasse zusätzlich ausgebildeter Visualtrainer für stressfreies Sehen am Bildschirm (www.visioflow.berlin) und Mitglied im Bundesverband für visuelles und kognitives Training e. V.
Stand: [August 2026] · https://speedreading.berlin/

