Speed Reading
F.A.Q. – Häufig gestellte Fragen
Viele Menschen möchten schneller lesen, haben aber Sorge, dass durch Speed Reading ihr Textverständnis leidet. Genau hier setzt Improved Reading an: nicht mit fragwürdigen Schnelllese-Versprechen, sondern mit trainierbaren Techniken wie Sinngruppenlesen (Chunken), Vorausschau und flexiblen Lesestrategien. Auf dieser Seite erfährst Du, was Speed Reading wirklich ist, wie unser Ansatz funktioniert und warum schnelleres Lesen sogar zu mehr Konzentration, besserem Überblick und gesteigerter Merkfähigkeit führt. Hier findest Du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Speed Reading-Kurse in Berlin, bundesweit oder online.
Falls Deine Frage nicht dabei ist, melde Dich gern direkt bei uns – wir beraten Dich persönlich!
Ja – wenn man unter Speed Reading keine Zaubertechnik versteht, sondern ein solides, trainierbares Bündel aus besseren Blickprozessen, mehr kognitiver Vorausschau und flexiblen Lesestrategien.
Im Improved-Reading-Training arbeiten wir vor allem an zwei Ebenen. Erstens trainierst Du die physischen Grundlagen des Lesens: Deine Augen lernen, sich entspannter, zielgerichteter und effizienter über die Zeile zu bewegen. Dabei geht es zum Beispiel darum, Sinngruppen statt einzelner Wörter zu erfassen, den Blickfokus zu weiten, unnötige Regressionen zu verringern und das Lesen insgesamt flüssiger zu machen. Zweitens entwickelst Du mehr kognitive Steuerung über Deinen Leseprozess: Du lernst, Texte besser vorzubereiten, schneller die Hauptgedanken zu erkennen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und je nach Ziel flexibel zwischen Scanning, Skimming, Paragraphing und gründlicher Lektüre zu wechseln. Daneben hilft auch ein flexibler Einsatz der inneren Stimme (Subvokalisieren), sowohl schneller zu lesen (insgesamt weniger subvokalisieren) als auch stärker sinnorientiert zu lesen (bewusstes Subvokalisieren wichtiger Wörter). Eine detaillierte Einführung in die von uns verwendeten Speed Reading-Techniken findest Du hier.
Genau darin liegt für uns der Kern von Speed Reading: nicht einfach alles nur schneller zu lesen, sondern angemessener, bewusster und effizienter. Je nach Text und Ziel liest Du einmal sehr schnell, ein andermal gezielt suchend oder langsam und gründlich. Außerdem verknüpfen wir Speed Reading mit Gedächtnistechniken, sinnvollem Unterstreichen, guten Notizen und einem systematischeren Umgang mit anspruchsvollen Texten. Übrigens: Auf unserer Seite „Speed Reading in der Wissenschaft“ findest Du die aktuellen Nachweise, dass Speed Reading wirklich funktioniert.
In unseren Kursen vermitteln wir diese Techniken Schritt für Schritt mit vielen praxisnahen Übungen. So erzielst Du nicht nur messbare Fortschritte beim Lesetempo, sondern verbesserst in der Regel auch Dein Verständnis, Deine Konzentration und Deinen Überblick über Texte. Während des gesamten Trainings begleitet Dich ein erfahrener Trainer oder eine erfahrene Trainerin und unterstützt Dich dabei, die Techniken passend zu Deinem eigenen Lesealltag umzusetzen.
Tipp: Teste doch erstmal, wie schnell Du jetzt liest…
Ein Speed-Reading-Training lohnt sich besonders für Menschen, die beruflich oder privat regelmäßig größere Textmengen bewältigen müssen. Dazu gehören Fach- und Führungskräfte, Büro-Mitarbeiter/innen, Studierende, Promovierende, Jurist/inn/en, Forschende (sogar Mathematiker/innen), Lehrkräfte sowie allgemein alle, die täglich mit vielen E-Mails, Berichten, Fachartikeln, Protokollen, Sachtexten oder Lernstoff arbeiten.
Kennst Du das Gefühl, beim Lesen zu langsam voranzukommen, Dich in Details zu verlieren oder Texte nicht strategisch genug anzugehen? Dann könnte Speed Reading für Dich das Richtige sein – denn es vermittelt nicht nur mehr Lesetempo, sondern mehr Überblick, Flexibilität und Sicherheit. Du lernst, Texte besser vorzubereiten, Wichtiges schneller zu erkennen und je nach Ziel zwischen Scanning, Skimming, Paragraphing und gründlicher Lektüre zu wechseln.
Es geht also nicht nur um die Frage, wie man schneller liest, sondern auch darum, wie man Texte überhaupt sinnvoll angeht: Was lese ich gründlich? Wie erfasse ich in kürzester Zeit die Hauptgedanken? Wo genügt eine Vorausschau? Wann suche ich gezielt nach bestimmten Informationen? Genau an dieser Stelle hilft ein systematisches Lesetraining, weil es nicht nur das Tempo erhöht, sondern auch den gesamten Leseprozess bewusster und flexibler macht.
Ebenso geht es bei Speed Reading um eine bessere Bewältigung von Konzentrationsproblemen, Vermeidung unnötiger Rücksprünge, den produktiven Umgang mit inneren Blockaden vor längeren Texten oder die Schwierigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Speed Reading (wie wir es verstehen) setzt nicht bei einem isolierten „Höher, schneller, weiter“-Versprechen an. Es ist vielmehr ein Werkzeugkasten von Techniken, mit denen Du mehr Überblick, bessere Konzentration und spürbare Entlastung im Alltag gewinnen wirst.
Gerade Menschen, die beruflich oder im Studium sehr viel lesen müssen, verlieren häufig die Lust am Lesen… es wird nicht selten nur noch als Last wahrgenommen. Mit Speed Reading lässt sich die Freude am Lesen neu entdecken: höhere Selbstwirksamkeit, weniger abschweifende Gedanken, schneller zu den wirklich spannenden Passagen kommen – all dies hat auch mit Lesetempo und Blickbewegungen zu tun. Und genau das trainierst Du in unseren Kursen.
Im Gegenteil: Speed Reading entlastet Dein Gehirn, stärkt Deinen Fokus und befreit Deine Augen von überflüssigen, hinderlichen Blickbewegungen. Viele Menschen lesen unbewusst zu langsam – mit der Folge, dass ihre Gedanken häufig abschweifen und sie beim Lesen immer wieder neu ansetzen müssen. Das ist auf Dauer anstrengend und frustrierend.
Beim Speed Reading bleibst Du hingegen im Lesefluss, weil Du den „Roten Faden“ deutlicher erkennst, Sinnblöcke erfasst und verständnisorientiert liest (anstatt kleinteilig „Symbole abzuarbeiten“). So liest Du schneller, verstehst mehr – und bist früher fertig. Das spart nicht nur Zeit, sondern steigert auch Deine Motivation und Energie. Speed Reading kann so ein echter Gamechanger für Beruf, Studium und Alltag sein.
Ganz und gar nicht: Schnelleres Lesen fördert die Konzentration – Deine Gedanken bleiben beim Lesen fokussiert anstatt ständig abzuschweifen. Durch bewusste Anwendung von Speed Reading-Techniken wie etwa dem Erfassen von Sinngruppen oder der Reduzierung des inneren Mithörens wird Lesen nicht nur schneller, sondern auch entspannter und interessanter. Du kommst buchstäblich schneller zu den Stellen im Text, die wirklich interessant sind. Manche unserer Teilnehmenden haben sich bewusst für das Speed Reading-Training entschieden, damit sie endlich dazu kommen, die für sie spannenden Texte zu lesen, statt immer nur das „Unumgängliche“ abzuarbeiten.
Speed Reading hilft Dir dabei, ein besseres Gespür für das Wesentliche, für Struktur und Übersicht zu entwickeln, während Du weiterhin alle Details aufnimmst, die Du benötigst. So steigerst Du nicht nur Deine Lese-Effizienz, sondern auch Dein Gefühl für Selbstwirksamkeit, weil Du nicht ständig das Gefühl hast, in einem Text „stecken zu bleiben“. Gerade wer beruflich oder im Studium viel lesen muss, entdeckt durch Speed Reading oft eine völlig neue Leselust – selbst bei anspruchsvollen oder trockenen Texten.
Teste es selbst in einem unserer Speed Reading-Kurse in Berlin – und finde heraus, wie schnell Lesen wieder Spaß machen kann!
Ja — allerdings anders als bei leichter Lektüre. Komplexe Texte liest Du mit unserem Speed Reading-Training nicht einfach nur schneller, sondern vor allem strategischer, mehrstufig und zielorientiert.
Gerade bei anspruchsvollen Fachtexten, wissenschaftlichen Studien oder juristischen Dokumenten ist ein rein lineares Lesen – also von der ersten bis zur letzten Zeile im gleichen Tempo – meist weder effizient noch sinnvoll. Stattdessen arbeitest Du mit einem Ansatz, der verschiedene Lesemodi miteinander kombiniert und sich an Deinem jeweiligen Ziel orientiert.
Ein zentraler Gedanke dabei ist das mehrstufige Lesen: Du verschaffst Dir zunächst einen Überblick über den gesamten Text, bevor Du Dich gezielt in einzelne Abschnitte vertiefst. Anstatt Dich sofort an Details festzubeißen, entwickelst Du zuerst ein grobes Verständnis für Aufbau, Argumentation und zentrale Aussagen. In weiteren Durchgängen näherst Du Dich dem Text dann schrittweise an – vom Groben zum Feinen. Dieses „spiralförmige“ Vorgehen ist gerade bei schwierigen Texten besonders effektiv, weil sich viele Details erst im Zusammenhang erschließen.
Eng damit verbunden ist ein zweites Prinzip: agiles Lesen. Das bedeutet, dass Du bewusst zwischen unterschiedlichen Lesestrategien wechselst. Du liest also nicht alles gleich, sondern passt Tempo und Tiefe flexibel an. Manche Passagen überfliegst Du (Skimming: schnell, aber vollständig, um nur die Hauptgedanken zu erfassen), andere durchsuchst Du gezielt nach bestimmten Informationen (Scanning), wieder andere liest Du abschnittsweise (Paragraphing: „Lesen auf Lücke“, ebenfalls mit Blick auf die Hauptgedanken) oder sehr gründlich. Genau diese Fähigkeit, zwischen verschiedenen „Gängen“ zu wechseln, ist entscheidend für den souveränen Umgang mit komplexen Texten.
Ein dritter wichtiger Punkt ist Dein Umgang mit dem eigenen Anspruch: Perfektionismus kann beim Lesen hinderlich sein. Viele Menschen setzen sich unter Druck, jeden Satz sofort vollständig verstehen zu müssen. Das führt häufig dazu, dass sie sich an einzelnen schwierigen Stellen festfahren und den Überblick verlieren. Effektiver ist es, zunächst auch mit einem vorläufigen, unvollständigen Verständnis zu arbeiten und dieses nach und nach zu präzisieren. Gerade bei Fachtexten ist es völlig normal – und sogar sinnvoll –, nicht alles auf Anhieb zu verstehen.
Hinzu kommt ein Perspektivwechsel, der oft einen großen Unterschied macht: Lesen als aktiver Suchprozess. Statt Dich passiv durch einen Text zu arbeiten, gehst Du wie eine Art „Detektiv“ vor. Du stellst Fragen an den Text, suchst gezielt nach Antworten und entscheidest bewusst, welche Informationen für Dich wirklich relevant sind. Dadurch verändert sich Deine Rolle: Du bist nicht mehr „dem Text ausgeliefert“, sondern nutzt ihn aktiv für Deine eigenen Ziele.
Ganz praktisch bedeutet das: Du beginnst bei schwierigen Texten oft mit einer Vorausschau – schaust Dir Überschriften, Einleitung, Schluss und zentrale Strukturmerkmale an. So gewinnst Du schnell ein erstes Verständnis für Thema, Argumentationslinie und Relevanz. Anschließend entscheidest Du, welche Teile Du gründlich liest, welche Du nur überfliegst und wo gezieltes Suchen ausreicht. Tipp: Bei Sachtexten empfiehlt es sich, vom Beginn des Textes direkt ans Ende zu springen, wo einen nicht selten eine kompakte Zusammenfassung erwartet. Anschließend gehst Du wieder zurück an den Anfang und blätterst den Text Seite für Seite durch, um Dir einen vertieften Überblick zu verschaffen. Dann erst kann das „echte Lesen“ beginnen.
Gerade bei komplexen Fachtexten oder „Scientific Papers“ und selbst bei mathematischen Fachtexten zeigt sich, wie wirkungsvoll dieser Ansatz ist. Es reicht nicht – und ist auch nicht sinnvoll –, einen Text einfach nur von vorne bis hinten „abzuarbeiten“. Stattdessen identifizierst Du zentrale Begriffe, Argumente, Ergebnisse und Schlussfolgerungen und setzt diese in Beziehung zueinander. Auf diese Weise entsteht ein deutlich klareres Gesamtverständnis, als wenn Du versuchen würdest, jede Passage gleich intensiv zu behandeln.
Auch bei juristischen Texten oder Verträgen hilft dieses Vorgehen. Hier geht es oft darum, relevante Klauseln schnell zu identifizieren, Zusammenhänge zu verstehen und gezielt zu prüfen, welche Passagen für Deine Fragestellung entscheidend sind. Ein flexibler, strategischer Leseansatz spart dabei nicht nur Zeit, sondern erhöht auch Deine Sicherheit im Umgang mit komplexen Inhalten.
Wer auf diese Weise eine anspruchsvolle, auf den ersten Blick zeitraubende und anstrengende Lese-Herausforderung in überschaubare Einzelschritte bündelt, ist am Ende nicht nur schneller, sondern gewinnt auch mehr Freude beim Lesen. Nicht zuletzt bleiben die Textinhalte dann auch besser in Erinnerung.
Schneller lesen bedeutet nach unserem Verständnis, dass Du Texte flüssiger, strukturierter und mit einem klareren inneren Fahrplan liest. Das wirkt sich eindeutig positiv auf Verständnis und Merkfähigkeit aus. Bei einem normalen Lesetempo hingegen neigen wir dazu, sehr kleinteilig oder unsicher zu lesen – dabei verlieren wir häufig den roten Faden, verzetteln uns in Details oder verlieren einfach die Lust am Lesen. Der Leseprozess wird dann unnötig anstrengend, das Arbeitsgedächtnis wird unnötig belastet, und am Ende bleibt weniger hängen als bei einem zügigen, gut organisierten Lesen mit klarem Leseziel.
Ein Beispiel: Normale Erwachsene lesen meist Wort für Wort, bei einem Lesetempo von ungefähr 200 Wörtern pro Minute. Unser Kurzzeitspeicher ist aber auf lediglich fünf bis sieben Einheiten beschränkt – beim Wort-für-Wort-Lesen sind das also fünf bis sieben Wörter. Kein Wunder, dass sich unser Gehirn dann schnell langweilt, unsere Gedanken abschweifen und wir den Textinhalt auch schnell wieder vergessen haben. Denn ein Wort bedeutet ja meist noch nicht viel, sondern ergibt erst mit anderen zusammen wirklich Sinn. In unserem Speed Reading-Ansatz vermitteln wir das Erfassen mehrerer Wörter auf einmal (Chunken), was einem sinnorientierten Lesen entspricht. Damit merkt man sich die Inhalte auch viel besser, weil man sich gleich an Bedeutungen und Gedanken orientiert anstatt Symbole abzuarbeiten.
Entscheidend ist allerdings, dass Lesetempo und Leseziel zusammenpassen. Nicht jeder Text will auf dieselbe Weise gelesen werden. Wenn Du Dir nur einen schnellen Überblick verschaffen oder gezielt nach bestimmten Informationen suchen willst, ist ein hohes Tempo sinnvoll und oft sogar besonders effektiv. Durch das höhere Lesetempo lässt Du alles weg, was Du nicht brauchst und merkst Dir die eigentlich relevanten Inhalte besser.
Wenn Du dagegen einen – womöglich schwierigen – Text wirklich durcharbeiten, verstehen, lernen oder langfristig behalten möchtest, braucht es mehr als bloß Geschwindigkeit. Dann kommt es darauf an, den Text gut vorzubereiten, Schwerpunkte zu erkennen, Wichtiges zu markieren, Zusammenhänge zu strukturieren und das Gelesene aktiv weiterzuverarbeiten. Aber auch hier ist es sinnvoll, sich mithilfe von Speed Reading-Techniken vorab einen Blick aufs „große Ganze“ zu werfen. Der Trick besteht darin, einen ausdifferenzierten Text mit vielen Details oder Einzelthesen zunächst auf eine überschaubare Anzahl von Inhalten herunterzubrechen (am besten fünf bis sieben – siehe oben: Kurzzeitgedächtnis!). So behältst Du den Überblick und kannst bei einer anschließenden gründlichen Lektüre die Details mit den Hauptpunkten verknüpfen.
Bei uns wird Speed Reading nicht als isolierte Tempotechnik verstanden, sondern mit Lernstrategien, Gedächtnistechniken und mehrstufigem Lesen verbunden. Du lernst also nicht nur, Texte schneller zu erfassen, sondern auch, sie sinnvoll zu gliedern und geistig besser zu verankern. Eine wichtige Rolle spielen dabei zum Beispiel Vorausschau, die PQRST-Technik, gezieltes Unterstreichen, gute Notizen, das Erkennen von Hauptgedanken und Sinnsignalen sowie ein flexibler Wechsel zwischen Überblick und Vertiefung durch bewussten Einsatz unterschiedlicher Lesegeschwindigkeiten.
Gerade bei anspruchsvolleren Sach- und Fachtexten ist so ein Vorgehen entscheidend. Wer versucht, alles sofort beim ersten Lesen vollständig aufzunehmen und zu verstehen, überfordert sich oft unnötig. Viel effektiver ist es meist, sich einem Text in mehreren Stufen zu nähern: zunächst orientierend, dann selektiv vertiefend und schließlich mit Blick auf die wirklich relevanten Inhalte. Auf diese Weise wird das Lesen nicht nur effizienter, sondern auch lernwirksamer. Du behältst mehr, weil Du den Stoff aktiver und strukturierter verarbeitest.
Hinzu kommt ein psychologischer Effekt, der oft unterschätzt wird: Wer flüssiger liest und Texte als besser bewältigbar erlebt, geht motivierter und konzentrierter an sie heran. Auch das verbessert die Merkfähigkeit. Denn nachhaltiges Behalten ist nie nur eine Frage des Tempos, sondern immer auch eine Frage von Aufmerksamkeit, Interesse, innerer Ordnung und sinnvoller Wiederholung.
So wird aus „schneller lesen“ im besten Fall ein insgesamt reiferer Umgang mit Wissen. Du liest dann nicht einfach nur zügiger, sondern verstehst klarer, strukturierst besser und schaffst günstigere Voraussetzungen dafür, dass das Gelesene auch wirklich im Kopf bleibt.
Viele Menschen kennen das Problem: Du liest – aber Deine Gedanken schweifen ständig ab. Genau hier kann Speed Reading einen entscheidenden Unterschied machen.
Ein wichtiger, oft unterschätzter Zusammenhang: Zu langsames Lesen fördert Unkonzentriertheit.
Wenn Du mit einem typischen Lesetempo von etwa 200 bis 250 Wörtern pro Minute liest, ist Dein Gehirn meist unterfordert. Es bekommt zu wenig „Input“ – und nutzt die freien Kapazitäten, um abzuschweifen. Das Ergebnis: Du liest zwar, bist aber gedanklich ganz woanders. Anders gesagt: Langeweile beim Lesen heißt, es dauert eine „zu lange Weile“, bis mal wieder eine brauchbare, interessante Information im Gehirn ankommt… Diesen spannenden Zusammenhang von Lesetempo hat auch eine Studie aus dem Jahr 2015 belegt.
Schnelles Lesen sorgt dafür, dass Dein Gehirn mehr zu tun bekommt: Es hat dann weniger Gelegenheit, woanders hin abzudriften, und Du bleibst automatisch mehr bei der Sache. Wenn Du außerdem lernst, in Sinngruppen statt Wort für Wort zu lesen, orientierst Du Dich automatisch stärker an Bedeutungen. Auch auf diesem Weg wird Dein Gehirn beim Lesen stärker eingebunden. Und mit einer guten Vorbereitung des Lesens, z.B. durch Vorausschau oder Paragraphing und andere Speed Reading-Strategien, erkennst Du den roten Faden eines Textes besser. So sammelst Du nicht mehr einen Teilgedanken nach dem anderen ein, sondern behältst den Blick fürs „große Ganze“ und merkst Dir die Inhalte dann auch besser. Und wenn Du Dich nicht in unüberschaubaren Details verlierst, bleibt zugleich auch Deine Aufmerksamkeit stabiler. Viele Teilnehmende berichten schon im Kurs, dass sie sich beim schnelleren Lesen konzentrierter, wacher und mental präsenter fühlen.
Neben dem Lesetempo ist das Interesse am Text ausschlaggebend für Deine Konzentrationsfähigkeit. Dieses kann nicht auf Knopfdruck erzeugt werden, und manchmal müssen wir uns auch durch unerfreuliche Texte quälen, die wir uns nicht ausgesucht haben. In solchen Fällen hilft es aber ganz besonders, flexible Lesestrategien anzuwenden:
- Vorausschau (Preview): Verschaffe Dir vor dem eigentlichen Lesen einen Überblick über den Text (Überschriften, Einleitung, Schluss). So entsteht ein innerer Rahmen, der Deine Aufmerksamkeit lenkt. Oft erkennst Du schon nach wenigen Augenblicken, dass ein Text, um den Du Dich lange „gedrückt“ hast, eigentlich total spannend ist!
- Klare Leseziele: Entscheide bewusst, was Du aus dem Text herausholen willst. Das erhöht automatisch Deinen Fokus – und Dir wird deutlich, dass Du nicht immer alles lesen musst.
- Flexibles Lesen: Nutze unterschiedliche Techniken wie Skimming, Scanning oder Paragraphing („Lesen auf Lücke“), statt jeden Text gleich zu behandeln.
- Aktives Lesen: Stelle Fragen an den Text, markiere Wichtiges, mache Dir Notizen – so bleibst Du geistig beteiligt.
- Arbeiten in Etappen: Lies in überschaubaren Abschnitten statt stundenlang am Stück – kurze, konzentrierte Einheiten sind oft deutlich effektiver („Pomodoro-Technik“).
Ein praktischer Einstieg kann so aussehen: Beginne mit einer kurzen Vorausschau, um ein erstes Verständnis zu entwickeln. Anschließend kannst Du mit dem sogenannten „Absatzspringen“ (Paragraphing) arbeiten: Du liest Anfang und Ende eines Textes und dann jeweils die ersten Sätze der Absätze. So erkennst Du schnell die Hauptgedanken. Wenn der Text für Dich relevant ist, liest Du ihn danach gezielt und gründlicher – aber mit deutlich höherem Interesse und besserem Überblick.
Gerade bei längeren, komplexen oder zunächst „trockenen“ Texten macht dieser Ansatz einen großen Unterschied. Du gehst strukturierter vor, verlierst Dich weniger in Details und kannst Deine Aufmerksamkeit bewusst steuern.
Das Entscheidende: Speed Reading verbessert nicht nur Dein Lesetempo, sondern auch Deine Konzentrationsfähigkeit insgesamt. Du liest nicht mehr passiv und mühsam, sondern aktiv, zielgerichtet und mit mehr mentaler Energie. Die Kombination aus schnellerem Lesetempo und Interesse am Thema schafft die Voraussetzung für den extrem wünschenswerten Flow-Zustand, bei dem Du Dich komplett in eine Aktivität vertiefst und dabei eine tiefe Freude an ihr empfindest.
👉 Tipp: Teste einmal selbst, wie schnell Du aktuell liest – und wie sich Dein Fokus verändert, wenn Du bewusst etwas schneller liest. Die meisten unserer Teilnehmenden steigern ihr Lesetempo auf 400 oder 500, manche sogar auf 800 oder 1.000 Wörter pro Minute – und berichten gleichzeitig von deutlich besserer Konzentration.
Wenn Du tiefer einsteigen möchtest, schau Dir auch unsere Seite zum Thema Speed Reading lernen an.
Ein gezieltes Speed Reading-Training in Berlin (u.a. deutschen Städten) dauert als Präsenzkurs nur zwei Tage – im Online-Kurs inklusive Coach sind es 10 Units à 45-60 Minuten. Darüber hinaus bieten wir 1-Tages-Crashkurse sowie (für Firmenkunden) verkürzte oder über mehrere Trainingseinheiten verteilte Formate an. In über 50 Jahren haben wir unseren Speed Reading-Ansatz immer weiter optimiert und können heute stolz erklären: Jede Minute Ihrer kostbaren Trainingszeit ist sinnvoll investiert; in jedem Moment des Trainings machen Sie genau das, was zu diesem Zeitpunkt für Ihren Trainingsverlauf richtig und notwendig ist.
Bereits während des Kurses steigern die Teilnehmenden deutlich ihr Lesetempo und verbessern gleichzeitig ihr Textverständnis. Danach kannst Du die Techniken im Alltag selbstständig weiter festigen und vertiefen. Um den Langfrist-Effekt zu unterstützen, bieten wir übrigens eigens für „Ehemalige“ eine Alumni-Website an, die zahlreiche Tools sowie kostenfreie Auffrischungswebinare umfasst.
Entscheidend ist: Übung macht den Unterschied; unser Speed Reading-Kurs basiert auf intensivem Praxis-Training.
Nein – Speed Reading ist wie Fahrradfahren: Wenn Du die Techniken einmal verinnerlicht hast, bleiben sie Dir langfristig erhalten, zumindest solange Du weiterhin regelmäßig liest. Häufiges Lesen allein fördert ja schon – in bescheidenem Umfang – Speed Reading-Gewohnheiten, z.B. insofern es die Worterkennung automatisiert. Unser stark praxisorientierter Speed Reading-Kurs ermöglicht einen nahtlosen Übergang zu Deinem Lese-Alltag. Indem Du einfach Dein tägliches Pensum abarbeitest, trainierst Du automatisch. Der Kurs enthält kleine Übungen, Tools und Gedächtnisstützen, die Dir ermöglichen, die Speed Reading-Inhalte mit minimalem Aufwand kontinuierlich zu vertiefen und auszubauen.
Entscheidend ist: Du bekommst im Kurs nicht nur isolierte Tipps, sondern ein ganzheitliches Verständnis für effiziente Lesetechniken. Dadurch setzt sich das Gelernte tief im Leseverhalten fest.
Und falls Du doch einmal wieder neuen Schwung brauchst: Wir bieten mehrmals im Jahr für alle „Ehemaligen“ regelmäßig Online-Refresher-Kurse an – kurz, effektiv und motivierend. Eine eigene Alumni-Website enthält darüber hinaus zahlreiche Tools und Tipps, die Dir nicht nur helfen, das Erlernte zu festigen – sondern mit denen Du nach dem Kurs sogar noch besser werden kannst!
Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie am Bildschirm langsamer, unkonzentrierter oder angestrengter lesen als auf Papier. Und tatsächlich gibt es dafür gute Gründe: Digitale Texte werden oft oberflächlicher gelesen, wir merken sie uns schlechter, und wir werden am Bildschirm leichter abgelenkt. Darüber hinaus wird das permanente Lesen am Bildschirm meist als anstrengend empfunden. Wir ermüden schneller, und wir lesen folglich langsamer und noch unkonzentrierter.
Lesen ist am Bildschirm ist heutzutage jedoch eine unumgängliche Realität – wir müssen damit irgendwie klarkommen. Kann Speed Reading dabei helfen? Wir glauben ja, und zwar aus folgenden Gründen:
- Die typischen Lesefehler, die wir in unserem Speed Reading-Training ansprechen, bringen einen höheren physischen Aufwand beim Lesen mit sich, nämlich häufigere Blickbewegungen und zahlreiche unnötige Rücksprünge (Regressionen). Chunken (Erfassen von Wortgruppen statt Einzelwörtern) und eine konsequentere Vorwärtsausrichtung beim Lesen ermöglichen somit auch einen ruhigeren Lesefluss. Unnötiger muskulärer Aufwand durch zu häufige Blickstopps wird vermieden, der ganz besonders am Bildschirm zu Ermüdung und Überanstrengung führt.
- Ein höheres Lesetempo fordert unser Gehirn stärker und hilft uns daher, mehr bei der Sache zu bleiben, d.h. weniger mit den Gedanken abzuschweifen. Gerade wir am Bildschirm ohnehin mit zahllosen Ablenkungen konfrontiert sind, erleichtert eine gute Konzentrationshaltung das Lesen am Bildschirm ganz besonders. Wenn wir dank eines höheren Lesetempos stärker „im Flow“ sind, stehen wir auch weniger in Versuchung, alle zehn Minuten unsere e-Mails abzurufen…
- Durch eine gezieltere Auswahl des Lesestoffs sowie eine bessere Nachbereitung (im Falle der wichtigen und schwierigen Texte) vermeiden wir schließlich unnötigen Leseaufwand. Insofern wir dann weniger lesen müssen, verbringen wir auch weniger Zeit vor dem Bildschirm.
Neben Speed Reading-Techniken im engeren Sinn können wir uns die Bildschirm-Arbeit auch durch eine gute Arbeitsorganisation erleichtern. Gut bewährt hat sich z.B. die sogenannte „Pomodoro“-Methode, die viele Studierende bei der Prüfungsvorbereitung oder beim Schreiben von Semesterarbeiten nutzen: Stelle eine Stoppuhr auf 25 Minuten, und setze Dir ein klares Arbeitsziel, welches Du in dieser Zeit erreichen möchtest. So motivierst Du Dich vorab für Deine Aufgabe, und Du kannst schon nach kurzer Zeit einen „Haken“ setzen: Eine womöglich unüberschaubar große Aufgabe zerlegst Du in viele, relativ leicht erreichbare Einzelschritte. Beim Lesen am Bildschirm hilft Dir diese Strategie, bei der Sache zu bleiben, Deine jeweiligen Ziele im Blick zu behalten und Dich eben nicht unnötig ablenken zu lassen.
Schließlich gibt es eine Reihe von Empfehlungen und Trainingsansätzen aus dem Bereich Visualtraining, die das Lesen am Bildschirm erleichtern. Dazu gehören technische Tipps wie die Nutzung von Blaulichtfiltern und optimierte Bildschirmeinstellungen wie etwa die individuell als bequem empfundene Schriftgröße. Mit Übungen zur Augenentspannung wie etwa dem „Palmieren“ oder der „Liegenden Acht“ können die sogenannten „asthenopischen Beschwerden“ wirksam bekämpft werden. Dazu zählen gereizte oder gerötete Augen, Kopf- und Nackenschmerzen (häufig auch „Office Eye Syndrome“ genannt).
Ein fortgeschrittenes Visualtraining zielt darüber hinaus auf die vollständige Wiederherstellung des beidäugigen (binokularen) Sehens: Durch die besondere Anstrengung des Lesens am Bildschirm werden die Augen oft nicht gleichmäßig beansprucht, so dass tendenziell ein Auge in den Hintergrund tritt. Damit stehen zahlreiche negative Folgen des Bildschirmlesens in Verbindung, wie etwa das Verschwimmen des Textbildes, Verrutschen innerhalb der Zeile, Schiefhaltung des Kopfes oder Zukneifen eines Auges.
Immer wieder wird behauptet, Künstliche Intelligenz mache das Lesen weitgehend überflüssig: Texte zusammenfassen, Inhalte erklären, Informationen extrahieren –das macht doch die KI. Warum also noch selbst lesen lernen oder gar Speed Reading trainieren?
Aber so einfach ist es nicht. Im Gegenteil: Gerade im Zeitalter von KI wird bewusstes, effizientes Lesen noch wichtiger.
Ein erster, ganz praktischer Punkt: Auch das, was KI produziert, muss gelesen werden – und das ist oft erstaunlich viel. Ob Zusammenfassungen, Analysen oder Dialoge: Ohne die Fähigkeit, Texte schnell und strukturiert zu erfassen, verlagerst Du das Problem nur, statt es zu lösen. Einen „USB-Anschluss ins Gehirn“ gibt es – noch – nicht (Gott sei Dank…?).
Noch wichtiger ist ein zweiter Aspekt: KI ersetzt kein eigenes Denken. Was sie liefert, muss eingeordnet, geprüft und kritisch bewertet werden. Dafür brauchst Du genau das, was durch Lesen entsteht: Fachwissen, Kontextverständnis, begriffliche Klarheit und ein Gefühl für Argumentationsstrukturen. Wer sich ausschließlich auf KI verlässt, läuft Gefahr, Inhalte oberflächlich zu übernehmen, ohne sie wirklich zu durchdringen.
Zudem greift die Vorstellung zu kurz, KI sei vor allem als „Zusammenfassungsmaschine“ brauchbar. Wer so mit KI umgeht, macht sich nicht nur komplett von ihr abhängig, sondern unterschätzt auch ihre Möglichkeiten gravierend.
Wir glauben, dass eine intelligente Nutzung von KI und bewusste Anwendung von Lesestrategien zusammengehören und sich sogar wechselseitig verstärken:
- Bei der Vorbereitung längerer Lese-Sitzungen kann uns die KI dabei helfen, einen Zugang zum Thema zu gewinnen, komplexe Zusammenhänge anschaulich und lebendig zu erläutern und darüber nicht zuletzt eine höhere Motivation für das Lesen zu gewinnen.
- Einen Text vorab von der KI vorab zusammenfassen zu lassen, kann durchaus sinnvoll sein, um einen Überblick zu gewinnen oder schlichtweg, um sich für den ersten Schritt leichter zu motivieren. Wir erkennen so auch schneller, was wirklich relevant ist und wieviel wir letztlich überhaupt lesen müssen. Um wirklich souverän zu sein, sollten wir aber auch selbst in der Lage sein, die entscheidenden Strukturmerkmale eines Textes schnell zu erkennen (bei wissenschaftlichen Arbeiten neben dem „Abstract“ oft der letzte Absatz der Einleitung oder die Zusammenfassung am Ende, die man am besten ziemlich am Anfang lesen sollte). Und wie jeder weiß, müssen wir der KI auch immer ein wenig „auf die Finger schauen“ und ihre Ergebnisse selber anhand des Textes prüfen.
- Nach dem Lesen hilft uns die KI hervorragend dabei, das Gelesene zu vertiefen und aufzubereiten: Am besten treten wir mit ihr in einen aktiven Dialog, fassen den Textinhalt in eigenen Worten zusammen oder lassen uns per Quiz von ihr abfragen. Im Zentrum steht dabei aber nach wie vor der Aufbau des eigenen Wissens – unabdingbar für Kopf und Karriere.
Natürlich gibt es auch sinnvolle Einsatzbereiche, in denen KI Dir gezielt Lese-Arbeit abnimmt, etwa beim schnellen Auffinden einzelner Informationen (früher „Strg + F“). Wer aber das Lesen von Originaltexten komplett an die KI auslagert, gibt damit quasi auch das eigene Denken auf.
Das Entscheidende ist daher nicht „KI oder Lesen“, sondern: Wie kombinierst Du beides sinnvoll?
Definitiv. Unser Speed Reading-Ansatz basiert auf wissenschaftlich belegten Prinzipien der Lese- und Kognitionsforschung, die Speed Reading – grob gesagt – von zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Die Blickforschung (v.a. um Prof. Ralph Radach von der Uni Wuppertal) zeigt, dass es physisch möglich ist, mehr als ein isoliertes Wort nach dem anderen zu verarbeiten und dass es dem kognitiven Verständnis von Texten sogar zuträglich ist, diese in sinnvollen Wortgruppen aufzunehmen. Mithilfe dieses sogenannten „Chunking“ wird auch das Arbeitsgedächtnis effizienter genutzt – eine zentrale Erkenntnis der Gedächtnisforschung, die schon zu Beginn der 1950er Jahre das Bündeln oder „Clustern“ von Informationen empfahl. Ein breites Spektrum von Forschenden aus dem Bereich der Lesedidaktik hat zudem den Nutzen eines bewussten Einsatzes von Lesestrategien – gegenüber einem unorganisierten, intuitiven „Draufloslesen“ – nachgewiesen.
Hinweis: Wir vermitteln ausdrücklich keine Speed Reading-Techniken, deren Nutzen fragwürdig ist, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Kosten des Verständnisses gehen oder die nicht sicher von jedem erlernt werden können, so etwa:
- Flächenlesen
- „PhotoReading“
- Diagonallesen
Die wissenschaftlichen Grundlagen unseres Speed Reading-Ansatzes sind ausführlich dokumentiert auf: www.speedreading.berlin/speed-reading-in-der-wissenschaft
In unserem Buch „Schneller lesen besser verstehen“ findest Du unser komplettes Speed Reading-Konzept kompakt im Überblick – inklusive Trainingsprogramm. Dafür benötigst Du aber viel Disziplin… die meisten Nutzer(innen) entscheiden sich daher für den Präsenz- oder Online-Kurs (mit Coach).

